MESSA DI ORFEO

Editions

VD: Spalax - 1999
CD: Spalax SPA 14562 - France - 1999 
CD: King-Nexus KKCP 188 - Japan - 1999
LP: One Way Static Records ‎– OWS21 – 2018 - US [ 1000 copies; orange colored vinyl ]

Tracks

Track list from Spalax SPA 14562 - 1999:

Deep In The Ocean Of Love - (Fricke) - 2:50
Strofa 1 - (Fricke) - 3:37
Nascita Dell' Ape - (Fricke) - 7:18
Strofa 2 - (Fricke) - 3:45
Dall' Origine Al Divenire - (Fricke) - 2:15
Strofa 3 - (Fricke) - 4:05
Strofa 4 - (Fricke)- 3:49
Primo Movimento - (Fricke) - 13:41
Strofa 5 - (Fricke)- 3:48

Track list from One Way Static - 2018:

Side 1:
Deep In The Ocean Of Love - 2:50
Strofa I - 3:37
Nascita Dell'Ape - 7:18
Strofa II - 3:45
Dall'Origine Al Divenire - 2:15
Strofa III - 4:05

Side 2:
Strofa IV - 3:49
Primo Movimento - 13:41
Strofa V - 3:48nstunde - 18:57

Liner notes

Liner notes from Spalax SPA 14562 - 1999:

Messa di Orfeo - Popol Vuh at Time Zones Festival 98

audio-video- light-installation
choir-recitation-voice-keyboards

music composed by Florian Fricke
video production by Frank Fiedler

POPOL VUH Team 98:
Florian Fricke (keyboards)
Frank Fiedler (video)
Guillermina De Gennaro (recitation)
Maya Rose (voice)
Johannes Fricke (artist assistance)

Performed in the Labyrinth of Molfetta (Bari), Apulia 20 September 98
Directed by Florian Fricke.
Produced by Popol Vuh and Time Zones

Live recording Popol Vuh.
Studio recording Tom Tom-Studio (Bari)

Remarks

The vocal work in the Strofa’s has much resemblance with ‘Gruppenseufzen zur Versöhnung der Erde mit dem Menschen’ on Fricke’s album “Die Erde und ich sind eins”.

Quotes

1970:
“Die fortschrittlichste, ausgereifteste, und vielleicht wichtigste deutsche Plattenproduktion will jedoch bis jetzt noch keine Plattenfirma veröffentlichen. Zu wenig expressiv, zu weit voraus, zu aleatorisch erscheint den bei Deutschlands etablierten Plattenfirmen angestellten Produktions-Managern die bereits für eine Plattenveröffentlichung fertiggestellte Bandaufnahme der Münchener Gruppe POPUL VUH. Unter diesem Namen arbeiten drei Musiker, zwei von ihnen (Florian Fricke und Frank Fiedler) zaubern auf dem Moog Synthesizer, und Holger Trülzsch spielt die Perkussionsinstrumente. Die Gruppe kam kürzlich in unsere Redaktion und spielte uns zwei Bänder vor, von denen je eins für eine Plattenhälfte bestiummt ist.
Nachdem wir auf dem Moog so viel synthetisches Zeug gehört haben, war die Moog-Musik des Münchener Trios eine Offenbarung. Hier werden nicht mit Elektronik natürliche Instrumenten nachgeäfft, hier wird auch kein elektronischer Klangbrei fabriziert, sondern POPUL VUH ist die erste Gruppe, von der wir wirkliche Moog-Musik gehört haben. Dies ist eine Musik, die man nur auf dem Moog machen kann. Rhythmisch wird sie nicht nur durch elektronische Rhythmus-Schablonen, sondern auch durch Bongo- und Schlagzeugrhythmen, die auf natürlichen Instrumenten entstanden sind, bereichert.
Viele Leute, die dem Moog-Synthesizer noch skeptisch gegenüberstehen, dürften sich bei diesen Aufnahmen fragen, warum das nicht veröffentlicht wird.
Doch niemand sollte sich wundern, wenn am Ende diese Aufnahme der POPUL VUH auf dem Ohr-Label erscheint.”(Sounds)

1970:
“Die Münchener Gruppe Popol Vuh über deren erste Plattenproduktion Sounds im Novemberheft berichtete, hat einen Schallplattenvertrag bei Liberty unterschrieben. Anfang nächsten Jahres soll Ihre erste lp erscheinen.” (Sounds)

1993:
Keyboards
: Kommen wir jetzt zur ersten Popol Vuh-Platte, auf der du den Moog eingesetzt hast, die 1970 entstandenene LP ‘Affenstunde’.
Florian Fricke: Die ‘Affenstunde’ war damals so überraschend neu, daß sie auch gleich ein entsprechendes Echo gefunden hat. Sie ist in einer Zeit entstanden, in der man - nach all den repetitiven Klischees wie dem Schlager in Deutschland und dem Rock und Pop in den USA - das Bedürfnis nach neuen Klängen hatte. Die ‘Affenstunde’ wurde wie in einem Live-Prozeß hergestellt, also ohne verschiedene Takes anzufertigen, die dann einander zugeordnet wurden. Es wurde alles in einem Zug gespielt und aufgenommen. Neu war die Klangwelt, die den Hörer in einem anderen Raum versetzte, als das die bisherige Musik volbringen konnte. Die Platte wurde zwar kein Welterfolg aber sie hat eine ganz bestimmte Gruppe von Menschen in der ganzen Welt außerordentlich angesprochen.
Allein der Titel ‘ Affenstunde’ war schon exotisch, weil man assoziieren musste, was damit gemeint war: die Erhebung des Menschen vom Tier, von sich selbst zu wissen und Fantasie zu entwickeln.(Keyboards)

1996:
Gerhard Augustin
: Did the title AFFENSTUNDE have a double meaning for you? Like a first step for the band's genesis of the book "Popol Vuh"?
Florian Fricke: Yes, it had a double meaning. Each title has to be open for associations. That is a creative offer. What I, myself, really understand from AFFENSTUNDE, is that it is the moment when the human being becomes a human being, where man becomes man. When a human being becomes a human being and is no longer an ape any longer. So that is my double meaning for AFFENSTUNDE, that is the moment where the human being of a monkey turns into the human being of a human kind.
Gerhard Augustin: I have thought that AFFENSTUNDE could have been a kind of 'trip-music' for you, and you were inspired by your own drug experience. Is this right, or how do you feel about that?
Florian Fricke: We were all, in one way or another, involved in some sort of excitement, which you may call drugs, whether it was taking LSD, or smoking hashish, grass or marijuana - minor experiences. But you know that the way electronic instruments could be used in those days offered such fantastic opportunities to express oneself. There's no doubt about it that my music has delighted a lot of people who were into drugs or smoking or taking trips or whatever, that was part of our musical culture in those days. And my music was especially geared towards this clientele. I did not make music for classical music lovers, but for people that were into contemporary, new music. But I did not make the music because of that. (Eurock)

1997:
Florian Fricke
: Ich glaube trotzdem, daß du keine Ahnung davon hast, wie wir damals gearbeitet haben. Klar haben wir experimentiert und wollten etwas Neues, Eigenständiges gestalten. Aber zu welchm Preis! Ich erinnere mich noch an die Aufnahmen zur ersten Popol Vuh-Platte ‘Affenstunde’, als ich mit zwei Revox-maschinen arbeitete und nicht das Knowhow hatte, um sie in paralleler Geschwindigkeit am Laufen zu halten. Es ist mir prompt mißlungen, deshalb stehe ich bis heute nur zum ersten Stück dieser Platte. Für mich war meine technische Unwissenheit ein Versagen, für etliche Leute aber klang das Resultat völlig abgedreht. Also: wenn ich andere Maschienen hätte, wäre sicher eine andere Platte entstanden. Vielleicht kein Angeblicher ‘Meilenstein der elektronischen Musik’. (Fachblatt Musik Magazin

Reviews

no reviews yet.

Copyright

All material is posted without any commercial interest. These pages may contain information copyrighted by other individuals and entities.
Copyrighted material displayed in these pages is done so for archival and informational purposes only and is not intended to infringe upon the ownership rights of the original owners.  Everything else is © www.popolvuh.nl. If you think that there is an issue, please contact me. 

Contact Form

Please type your full name.

Onjuist mailadres

Invalid Input

© 2021 Popol Vuh  |  Dolf Mulder
Een website van Netnog websites